005 - Geheimnis der freiberuflichen Logistikdienstleister
Ärger mit Logistik Dienstleistern. Wie kann man es schaffen, daß der Zusteller bei einem auch wirklich klingelt, um das Paket abzugeben und nicht nur den Ich-konnte-Sie-nicht-antreffen-Zettel einwirft?
Hintergrundmusik von amb26 - Anticipated.




Hör mir bloss auf. Es ist im Grunde egal welcher Dienstleister. Ob die gelben, die braunen etc. Immer wieder mal kommt es vor, daß einfach Zettel im Briefkasten liegen, obwohl ich zuhause war. Ärgerlich vor allem, wenn man dringend auf etwas wartet.
Es kommt auch teilweise vor, daß große Sachen, die mit der Briefpost kommen, die nicht in den Briefkasten passen, einfach in Treppenhaus gelegt werden, obwohl in so einem Falle das Päckchen oder der große Umschlag wieder mitgenommen werden müsste mit einem Abholschein für das Postamt.
Aber ich hab aufgehört mit darüber aufzuregen, denn es bringt nichts. Auch wenn man sich beschwert - es ändert sich nichts.
So denn!
Ja stimmt, das machen irgendwie alle so. Ich verstehe nur den Hintergrund des Zustellers nicht. Er muß das Paket am nächsten Tag doch auch wieder mitnehmen, denn schließlich stellen ja (außer die gelben) alle mehrfach zu (wenn niemand da ist). Ok, wenn er natürlich bspw. zweimal statt dreimal vorbeikommen muß, dann spart er sich schon etwas. Nur - dauert das Ausfüllen des Zettels nicht länger als klingeln und zustellen?
Am liebsten hätte ich ja hier mal einen anonymen Eintrag von einem Zusteller, der uns das genau erklären kann
Vielleicht ist das ja auch eine versteckte Preiserhöhung. So ähnlich wie bei unserem Fehrkehrverbund VGN. Daß die jährlich (oder in welchem Intervall auch immer) die Preise erhöhen ist ja ok. Aber dann zusätzlich noch die U-Bahn Intervalle verlängern, so quasi heimlich, ist natürlich nicht so toll - was machen die eigentlich, wenn tatsächlich mal alle (oder viele) vom Auto auf die Öffentlichen umstellen. Kommt dann im Stundentakt ein großer Viehtransporter statt eine U-Bahn? Ich seh schon, ich schweife wieder ab. Bevor ich im nächsten Absatz die ganze Welt retten will, mach ich dann hier lieber Schluß.
Psssss… Achtung, Insider!
Ein Bekannter von mir war jahrelang Subunternehmer für einen bekannten Logistik-Dienstleister und wenn ein Fahrer seine Tour nicht schaffen kann, so kann es möglicherweise vorkommen, dass er schon im Auto den Zettel für den Kunden ausfüllt. Er holt das Paket dann erst gar nicht aus dem Auto, sondern wirft direkt und zielsicher den Zettel in den Briefkasten.
Am nächsten Tag hat er dann möglicherweise mehr Zeit und kann dann das Paket in Ruhe zustellen. Der Trick mit dem “Bitte klingeln” Aufkleber ist gar nicht so verkehrt.
Zum einen belebt Konkurrenz das Geschäft aber Geiz ist nicht immer geil, denn dadurch, dass die freien Logistik-Dienstleister extrem auf die Kosten drücken müssen, bekommen die dortigen Fahrer zum einen ‘nen Hungerlohn bei sehr hohem Zeitaufwand und zum anderen schleichen sich solche “Handlungsweisen” ein.
Ha, endlich mal ein Insider! Aber spart das denn wirklich Zeit? Ich kann es mir irgendwie nicht vorstellen.